Das geanetz Baden-Württemberg ist eine Initiative des Landesverbands Baden-Württemberg der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA)



und der Projektpartner

und

zur Unterstützung der Kommunen bei der Planung und Umsetzung der Zustandserfassung, Dichtheitsprüfung und gegebenenfalls der Sanierung der Grundstücksentwässerungsanlagen und der öffentlichen Kanäle.

Warum ein Netzwerk?

Das geanetz bietet den Kommunen ein Handlungskonzept in rechtlicher, organisatorischer und konzeptioneller Hinsicht  in Form eines Baukastensystems mit regionalen Schulungsangeboten und Workshops für Mitarbeiter von Kommunen, Ingenieurbüros sowie Inspektions- und Sanierungsfirmen. Es trägt insgesamt zur Qualitätssicherung unter Berücksichtigung einer ganzheitlichen Betrachtung von öffentlichen Kanälen und privaten Grundstücksentwässerungsanlagen bei.

Mit der Erweiterung des Themenspektrums zu geanetz.plus rücken auch die Fragen zur Einhaltung der EKVO und zur Inspektion und Sanierung der öffentlichen Kanäle in den Fokus.


Die Ziele des Netzwerks

Das geanetz Baden-Württemberg unterstützt bzw. ermöglicht:
 Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern
 grundstückseigentümerorientierte Vorgehensweise (für Projekte mit Grundstücksentwässerungsanlagen)
 bürgerfreundliche Umsetzung
 Qualitätssicherung als wesentlicher Teil des Konzeptes, zum Beispiel Zertifizierung der Sachkundigen
 Öffentlichkeitsarbeit   (Medien der Öffentlichkeitsarbeit)
Werterhalt der öffentlichen und privaten Abwasseranlagen

Durch das Netzwerk ergeben sich für alle Beteiligten Vorteile:

Bei Projekten mit Grundstücksentwässerungsanlagen:
Die Gemeinden sparen Kosten und Personal, die Eigentümer werden kompetent beraten und erhalten qualitativ hochwertige Arbeit. Die Durchführung der Erkundung und gegebenenfalls der Sanierung der Leitungen trägt zum Werterhalt des Grundstücks bei. Die zertifizierten Firmen erlangen Vertrauen sowie einen Wettbewerbsvorteil gegenüber nichtzertifizierten Unternehmen.

Gleichzeitig soll die Qualität der Inspektion und der darauf aufbauenden Sanierungsmaßnahmen durch gezielte Schulungsmaßnahmen der Sach- und Fachkunde der Firmen verbessert werden. Eine grundstückseigentümerorientierte Vorgehensweise, bei der die Kommune als Partner des Grundstückseigentümers auftritt, soll zugleich vor unseriösen Geschäftspraktiken und „Schwarzen Schafen“ schützen.

Im Bereich der öffentlichen Kanäle werden die Kommunen dabei unterstützt, die Instandhaltung der Abwasseranlagen anzugehen und Strategien für den Werterhalt zu entwickeln und umzusetzen.